Tattoo’s Pflegen? Wir geben Tipps!
Tattoo Pflegeanleitung
Sonnenbaden:
Eines dieser Probleme tritt regelmässig im Sommer auf: Die Bräunung der Haut durch Sonneneinstrahlung. Gebräunte Haut wirkt sich in zweifacher Hinsicht negativ auf eine Tätowierung aus: Zum einen wirkt ein Tattoo auf stark gebräunter Haut weniger kontrastreich als auf blasser Haut. Schattierungen verlieren an Schärfe, Farben wirken weniger kraftvoll. Dadurch kann der Gesamteindruck auch von technisch hochwertigen Tattoos nachhaltig leiden. Zum anderen schadet zu starke Sonnenbestrahlung aber auch langfristig, denn sie bewirkt auch ein Verblassen der Tattoo - Farben. Das heisst, wenn die Sommerbräune nachlässt, bleibt auch das Tattoo blasser und kontrastloser als vor dem Strandurlaub.
Die Lösung:
für Tattoofans, die lange Freude an Ihrem Hautschmuck haben wollen, ist Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor oder am besten Sunblocker vor dem Sonnenbaden Pflicht! Wer trotzdem auf gebräunte Haut nicht verzichten kann, ist mit sehr kontrastreichen, fetten Tattoos - wie zum Beispiel deutlichen, schwarzen Tribals - besser bedient, als mit fein schattierten Realistic - Tattoos oder sehr bunten Tätowierungen, die stärker unter UV - Einstrahlung leiden.
Sport:
Auch Sportler haben es nicht einfach, wenn sie sich neue Tätowierungen zulegen möchten. Denn eigentlich sollte man in der Abheilphase die Tätowierung nicht mit störenden Einflüssen wie starkem Schwitzen, übermässiger Bewegung belasten und auch `Anrempler` durch Sportkollegen vermeiden. Wird der Wundschorf, der sich wenige Tage nach dem Tätowieren bildet, durch starkes Schwitzen aufgeweicht oder durch eine Verletzung abgekratzt, wirkt das nachteilig auf die Qualität der Tätowierung aus.
Die Lösung:
... ist hier nicht ganz einfach. Am besten ist es, wenn man den Tattoo - Termin vor eine Trainingspause legt, um so das Tattoo in Ruhe abheilen zu lassen. Wer trotzdem trainieren muss, dem bleibt nichts anderes übrig, als die tätowierte Stelle so gut wie möglich zu schonen und wenigstens nach dem Sport nicht allzulange zu duschen, um den Wundschorf nicht zusätzlich aufzuweichen. Im Falle einer Beschädigung während der Abheilphase müssen unter Umständen mangelhaft abgeheilte Tattoos nochmals nachgestochen werden.
Gesundheit:
Es gibt die verschiedensten Probleme gesundheitlicher Art, die den Erwerb einer neuen Tätowierung erschweren können. Davon betroffen sind zum Beispiel Personen, die unter starken Hautproblemen leiden. Auch Patienten, die beispielsweise aufgrund von Herzerkrankungen blutverdünnende Medikamente einnehmen müssen, können sich nicht ohne weiteres Tätowieren lassen. Das gilt selbstverständlich auch für Bluter, die von Natur aus eine schlechte Blutgerinnung haben. Auch Personen, die aufgrund von Erkrankungen wie Diabetes eine schlechte Wundheilung haben oder an einer Immunschwäche aufgrund einer Hepatitis- oder HIV - Infektion leiden, müssen unter schlechter Wundheilung oder erhöhtem Infektionsrisiko rechnen.
Die Lösung:
Es ist nicht möglich, hier eine pauschale Empfehlung zu geben, denn bei vielen Erkrankungen hängt es von der Ausprägung des Krankheitsbildes und der individuellen Konstitution des Einzelnen ab, ob eine Tattoo - Session problemlos möglich ist oder nicht. Wer gesundheitliche Probleme hat, sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt Rücksprache halten, um eventuelle Risiken abzuwägen.