Pflegeanleitung Giahi
Piercing- Wundheilung
Die Haut ist mit ca. 2 m2 Fläche das grösste Organ des Körpers und übernimmt sehr viele Funktionen. Unsere Haut besteht aus drei Schichten: Oberhaut, Lederhaut und Unterhaut.
Die sterile Arbeitsweise in unserem Piercing- Studio schützt den Kunden vor einer sofortigen Verunreinigung der Wunde während des Piercens. Die darauffolgenden alltäglichen Belastungen durch Schweiss, Schmutz oder Herumfummeln an der Wunde, lassen Bakterien in den verletzten Hautbereich gelangen.
Der Körper kann auf derlei Veränderung seiner äusseren Schutzschicht mit vier Symptomen reagieren: Eine leichte Rötung oder Schwellung der gepiercten Stelle (nicht überall), sowie ein geringer, drückender Schmerz oder eine leichte Erwärmung um den Stichkanal. In den meisten Fällen ist es allerdings so, dass man nur eine leichte Hautrötung sieht und keine Schmerzen verspürt.
Jetzt beginnt der Körper mit der Bildung seiner eigenen Abwehrmechanismen, die zur Beseitigung der Entzündung beitragen sollen. Die Haut wird durch einen Säuremantel, der auch als körpereigenes Antibiotikum bezeichnet wird, vor Bakterien geschützt.
Dieser Vorgang wird vom Körper so lange fortgeführt, bis alle Bakterien vernichtet sind und die Haut sich um den Stichkanal neu gebildet hat. Auch nach einer abgeschlossenen Wundheilung kann ein Sekret aus der gepiercten Stelle austreten.
Die Verwendung eines Pflegemittels unterstützt die körpereigene Wundheilung. Je nach Piercing und gepiercter Hautpartie bieten wir Dir verschiedene Pflegemittel an. Wir empfehlen besonders unser Giahi Care, welches durch Apotheker und Ärzte geprüft worden ist und als sehr gut bewertet worden ist. Hier werden natürlich unsere Experten Dir erklären, welches Pflegemittel für deine gepiercte Stelle am Besten ist.
